Kopfzentrum Bielefeld
Gutartige und bösartige Hauttumore

Diagnose
Untersuchung von Hautläsionen durch unseren Dermatologen. In einigen Fällen Hautbiopsie für die genaue Diagnose.
Arten von gutartigen Hauttumoren: Warzen (Verrucae): Durch humane Papillomaviren verursacht. Oft harmlos und von selbst rückläufig.
Fibrome: Weiche, feste Gewebeknoten. Treten häufig im Nacken oder in Hautfalten auf. Meist kosmetisch störend.
Hautanhängsel (Fibroepithelialpolypen): Kleine Hautläppchen. Häufig im Nacken. In der Regel schmerzlos.
Basalzellkarzinom (BCC): Meist lokal begrenzt. Langsam wachsend. Geringes Risiko für Metastasen.
Plattenepithelkarzinom (SCC): Kann Metastasen bilden. Häufiger als BCC. Mit Sonneneinstrahlung assoziiert.
Melanom: Aggressiver als BCC und SCC. Entsteht aus Pigmentzellen. Potenziell lebensbedrohlich bei fortgeschrittenem Stadium.
Ursachen
Exposition gegenüber UV-Strahlung
Genetische Veranlagung
Alterung und andere Faktoren
Behandlungsmöglichkeiten
Chirurgische Entfernung: Standardbehandlung für BCC und SCC. Bei Melanom je nach Stadium.
Strahlentherapie: Kann für bestimmte Hauttumore in Betracht gezogen werden.
Immuntherapie und zielgerichtete Therapie: Bei fortgeschrittenen Fällen, insbesondere bei Melanomen.
Vorbeugung
Vermeidung übermäßiger Sonneneinstrahlung
Regelmäßige Hautuntersuchungen
Nach dem Eingriff
Nachuntersuchungen auf Rezidive oder neue Läsionen. Unterstützende Maßnahmen für die Hautgesundheit.