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Kopfzentrum Bielefeld

Invertierte Papillome

Nase & Nebenhöhlen
Farbige Zeichnung eines Schnitts durch die Nasenhöhle mit papillomartigem Gewebe, das von der Schleimhaut in die Kieferhöhle hineinwächst

Ursachen

Invertierte Papillome sind gutartige Gewebeveränderungen der Nasenschleimhaut, die in ihre Unterlage hineinwachsen – daher die Bezeichnung „invertiert“. Sie sind häufig mit humanen Papillomviren (HPV) assoziiert und können nach der Entfernung wieder auftreten.

Symptome

Typisch sind einseitige Nasenverstopfung, Nasenlaufen, Nasenbluten oder eine Riechminderung.

Diagnose

Nasenspiegelung, bildgebende Verfahren und die Entnahme einer Gewebeprobe sichern die Diagnose. Das Gewebe wird gründlich untersucht, da in einem Teil der Fälle auch eine bösartige Veränderung vorliegen kann.

Behandlungsmöglichkeiten

Operation:

Vollständige Entfernung des Gewebes, in der Regel endoskopisch durch die Nase, bei Bedarf navigationsgestützt. Das umliegende Gewebe wird dabei sorgfältig beurteilt, um die Basis der Veränderung vollständig zu erfassen.

Nach dem Eingriff

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, da invertierte Papillome wiederauftreten können. So wird ein Wiederauftreten früh erkannt und behandelt.