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Kopfzentrum Bielefeld

Tracheotomie (Luftröhrenschnitt)

Hals & Kopf
Farbige Zeichnung: Vorderansicht des Halses mit Kehlkopf, Schilddrüse und Luftröhre, in die unterhalb der Schilddrüse eine Trachealkanüle eingesetzt ist; daneben ein Längsschnitt mit der Kanüle in der Luftröhre

Bei einer Tracheotomie wird unterhalb des Kehlkopfes eine Öffnung in der Luftröhre angelegt, über die eine Trachealkanüle die Atmung sichert. Der Eingriff kann vorübergehend oder dauerhaft sein.

Wann ist eine Tracheotomie nötig?

Typische Gründe sind eine Einengung der oberen Atemwege, etwa durch Tumoren, Schwellungen oder eine beidseitige Stimmlippenlähmung, die Absicherung der Atmung bei großen Operationen im Kopf-Hals-Bereich sowie eine längere künstliche Beatmung.

Ablauf und Nachsorge

Der Eingriff erfolgt meist in Vollnarkose. Nach der Operation werden Kanülenpflege, Absaugen und Kanülenwechsel gemeinsam mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen eingeübt. Spezielle Sprechventile können das Sprechen ermöglichen; wird die Tracheotomie nicht mehr benötigt, kann die Öffnung meist wieder verschlossen werden.